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Rio de Janeiro - Sehenswürdigkeiten

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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Corcovado (Buckel)
Auf dem Corcovado oder Buckel -Berg, der so wegen seiner Form bezeichnet wird, steht das wahrscheinlich unvergesslichste Wahrzeichen Rios – die Cristo-Redentor -Statue (Christus der Erlöser). Die Arme kühn zur Begrüßung ausgestreckt, umarmt sie die Stadt und prachtvolle Bucht, die man von hier überblicken kann. Die Idee zu diesem überall in der Welt bekannten Monument wurde 1921 geboren, als Brasilien damit die frischgewonnene Unabhängigkeit des Landes würdigen wollte. Heute ist die 1931 eingeweihte Statue eine äußerst beliebte Besucherattraktion, und von dem 710 m hohen Berg, auf dem sie steht, bekommt man einen der landschaftlich schönsten Eindrücke der Stadt. Verantwortlich für diese auf einem acht Meter hohen Podest mit einer 150 Menschen fassenden Kapelle stehende Statue war der französische Bildhauer Paul Landowski. Bei gutem Wetter hat man einen atemberaubenden Blick über die Bucht und verschiedenen Barrios (Gegenden) Rios; innerhalb von wenigen Minuten aber können Wolken aufziehen und den Blick auf dieses Gebiet verdecken – für nur einige Minuten oder auch mehrere Stunden. Während der Dunkelheit beleuchtet eine Flutlichtanlage die Figur und bietet jedem in der Zona-Sul-Gegend einen spektakulären Anblick.

Aktueller Hinweis: Die nach heftigen Regenfällen im April 2010 gesperrte und nun umfangreich restaurierte Christus-Statue ist für den Besucherverkehr wieder geöffnet. Vorerst dürfen jedoch nur Taxis und registrierte Kleinbusse auf den Corcovado fahren; die Zahnradbahn ist weiterhin außer Betrieb.

Tel: (021) 558 13 29.
Internet: www.corcovado.com.br
Anreise: Buslinien 180, 181, 182, 183, 184, 583 oder 584.
Öffnungszeiten: Täglich 08.30-19.00 Uhr. Dez.-Febr. bis 20.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Pão de Açúcar (Zuckerhut)
Der kegelförmige Zuckerhut liegt in Rios Urca Bairro und konkurriert mit dem Corcovado um die Besuchergunst des besten Panoramablicks. Ursprünglich wurde er von den Tupi-Indianern Pau-nh-Açquá (hoher, spitzer Hügel) genannt, von den Portugiesen aber in pao de acucar (Zuckerhut) umgetauft, da die Form des 394 m hohen Granitfelsens sie an die Gußformen erinnerte, in denen man Zuckerrohr fest werden ließ.

Das englische Kindermädchen Henrietta Carstairs war 1817 offiziellen Angaben zufolge die erste Person – abgesehen von den Einheimischen –, die mit dem Erreichen des Gipfels den Berg erfolgreich bezwang. Bergsteiger erklimmen den Felsen regelmäßig; die beliebteste Art, die Spitze zu erreichen, ist jedoch mit der seit 1912 in Betrieb stehenden Seilbahn. Die derzeitigen, italienisch anmutenden Seilbahnwagen vollenden die Fahrt in zwei Stufen. Der erste Teil des Aufstiegs führt von Praia Vermelha zum 220 m über dem Meeresspiegel liegenden Gipfel des Morro da Urca. Auf diesem Plateau befindet sich ein Amphitheater, ein Hubschrauberlandeplatz, ein Restaurant und Geschäfte. Die zweite Stufe vollendet die Fahrt zum Zuckerhut und ist 750 m lang. An der letzten Haltestelle gibt es ähnliche Einrichtungen, und man hat einen Blick über den Ozean, die Strände, die Stadt und die Berge, sogar bis zum entfernten Tijuca-Nationalpark. Die beste Besuchszeit ist bei Sonnenuntergang. In der bewaldeten Umgebung, in der Seidenäffchen einen idealen Lebensraum finden, gibt es auch mehrere sichere Pfade, und man hat die Gelegenheit, einem großen Teil der Touristen auf dem Weg zum Hügel hinter sich zu lassen.

Tel: (021) 546 84 00.
Anreise: Buslinien 107, 500, 511 oder 512.
Öffnungszeiten: Täglich 08.00-22.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Copacabana
Copacabana ist ein großer Vorort von Rio und wohl am besten für seinen erstaunlichen, breiten und vier Kilometer langen Sandstrand bekannt. Er wird mehr als die anderen Strände von allen Schichten der Bevölkerung besucht, ist sowohl bei Anwohnern als auch Touristen beliebt, meistens mit unzähligen schönen und athletischen Körpern bedeckt und die perfekte Bühne für das tägliche Schauspiel: Carioca-Mädchen, die sich in winzigen Bikinis neben Eltern mit ihren Sprößlingen in der sengenden Sonne aalen, Geschäftsverhandlungen am Strand und die ständig bespielten Fußball- und Volleyballfelder, woran man die Leidenschaft der Brasilianer für diese beiden Sportarten erkennt. Händler schlängeln sich durch die Unmengen von Körpern, um Eßwaren, Getränke, Sarongs, Sonnenöl und andere Strandutensilien zu verkaufen, die man vielleicht vergessen hat. Um beim Thema zu bleiben: Man sollte so wenig Geld und Sachen wie nur möglich mitbringen, denn ein blasser Tourist ist für Diebe ein leichtes Opfer. Starke Strömungen können für Schwimmer gefährlich sein, allerdings gibt es eine ausgezeichnete Strandwacht.

Copacabana wurde erst mit dem Bau einer Straßenbahn zu einem Stadtteil von Rio, als dieses schon 400 Jahre alt war. Die kanadische Licht- und Stromgesellschaft investierte in die Verbindung und mußte für den Straßenbahnzugang Felsen sprengen. Im Jahre 1923 wurde das Copacabana Palace Hotel feierlich eröffnet und schnell zum Zentrum sämtlicher Aktivitäten dieser Gegend; auch etliche andere Hotels, Nachtclubs und Kasinos wurden errichtet und zogen während der 1930er und 1940er Jahre die Reichen und Berühmten an. Als allerdings 1946 das Glücksspiel für illegal erklärt wurde, ließ der Anreiz der Gegend nach, die Bedeutung des Wohnungs- und Häuserbaus nahm aber zu, und Copacabana wurde zu einer wichtigen Geschäfts- und Wohngegend. Heute dominieren neben den breiten, stark befahrenen Straßen und überfüllten Stränden große Hotels und Wohnblöcke die Skyline.

Anreise: Buslinien 119, 121, 123, 127, 128, 173, 177 oder 512.

Ipanema
Die kosmopolitischste und reichste Gegend ist Ipanema , eine Mischung aus Restaurants, Diskos, Nachtklubs und luxuriösen Wohnungen. Schicke Boutiquen, Kunstgalerien, Theater und Kinos gibt es ebenso in Hülle und Fülle wie die schönsten Menschen Rios. Die berühmteste Schönheit wurde im Lied „The Girl from Ipanema“ verewigt. Das Schulmädchen Heloisa Pinheiro nahm den Komponisten Tom Jobim und den Texter Vinicius de Moraes gefangen, als sie jeden Tag auf dem Rückweg von der Schule an der Velosa Bar vorbeiging. Inspiriert von ihrer Schönheit verfassten diese beiden Bohemiens jenes Lied, das einmal Popgeschichte schreiben sollte und der brasilianischen Musikszene der sechziger Jahre zu internationaler Anerkennung verhalf. Die Bar, in der die Künstler einst saßen, ist heute unter dem Namen A Garuta de Ipanema (The Girl from Ipanema) bekannt und liegt in der nach Moraes benannten Straße.

Die einzelnen Bereiche des Strands dienen inoffiziell unterschiedlichen Interessen. Junge Leute belegen vor allem die Fläche vor dem Caesar Park Hotel, Schwule vertreiben sich die Zeit auf dem Bereich zwischen der Rua Farme de Amoedo und Rua Teixeira de Melo und die älteren Linken, Hippies und Künstler suchen häufig Posto 9 auf – den „Girl from Ipanema Strand“ –, der gemeinhin auch als „Cemeterio dos Elephantos“ (Friedhof der Elefanten) bekannt ist. Einkaufen und Sonnenbaden sind beliebte Freizeitbeschäftigungen. Die Gegend bietet eine Vielzahl von modernen und teuren Boutiquen, man kann hier aber auch von der Stange kaufen.

Anreise: Buslinie 474.

Maracanã Stadion
Diese Arena bildet das Zentrum des brasilianischen Fußballs und ist offiziell auch als Mario Filho Stadion bekannt. Es wurde für das Endspiel der im Jahr 1950 stattfindenden Weltmeisterschaft gebaut und war damals mit einem Fassungsvermögen von 200.000 Menschen das größte Stadium der Welt. In Brasilien ist man vom Fußball besessen, und sogar Lokalspiele sind meistens ausverkauft. Spiele finden hier abends im November und Dezember dreimal pro Woche statt. Fußball ist hier viel mehr als nur ein Sport, und die Atmosphäre in Rios Stadium ist einzigartig. Mit einer Eintrittskarte kommt man nicht nur in den Genuß eines Fußballspiels, sondern auch des bühnenreifen Spektakels der brasilianischen Fans, die ihre Lieblingsmannschaft voll und ganz unterstützen. Das Stadion erinnert an ein Kolosseum und ist ein passender Ort für Feuerwerke, farbenfrohe Flaggen, Transparente und die Klänge von Samba-Trommeln und Pfeifen. Die Arena wurde auch schon von Papst Johannes II. benutzt, und 1980 trat Frank Sinatra hier auf. Als Paul McCartney 1991 in diesem Stadion sang, erhielt er einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde für das größte Publikum, das ein Solo-Interpret jemals erzielte.

Das Stadion ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 Austragungsort verschiedener Spiele und des Finales und wird derzeit umgebaut. Es ist außerdem als ein Austragungsort für die Olympischen Sommerspiele 2016 vorgesehen.

Rua Prof. Eurico Rabelo, Maracanã
Tel: (21) 25 68 99 62.
Internet: www.suderj.rj.gov.br
Anreise: Buslinien 238, 239 oder 434-464. Metro Marcanã Line 2.
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-17.00 Uhr; an Spieltagen 08.00-11.00 Uhr (s. Sport für Einzelheiten zu Karten).
Mit Eintrittsgebührt (ohne Spiel).



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